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Johanna Doderer
© Maria Frodl

Johanna Doderer

Im Frühjahr 2018 hat die zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponistinnen zählende Johanna Doderer die Leitung des Vereins und dadurch auch des Festivals hören:sitzendorf übernommen. In der diesjährigen Konzertreihe wird ihr 1. Cellokonzert „Millstätter See“, „Vulcao“ ( Violine und Cello) und die Uraufführung ihres jüngsten Orchesterwerks „The Trees“ in Kammerorchesterfassung zu hören sein. Die Musik Johanna Doderers behauptet sich in den großen Musikhäusern der Welt neben klassischem und zeitgenössischem Repertoire und längst wird die Musik Doderers von international erfolgreichen Künstlern weltweit geliebt und begeistert interpretiert. Im April 2021 wurde Johanna Doderers achte Oper im Staatstheater am Gärtnerplatz uraufgeführt. Den Text zu diesem Werk schrieb Peter Turrini.

Informationen:
www.doderer.at
www.opera-doderer.com



Julia Smirnova

Julia Smirnova

Julia Smirnova, geboren 1997 in Komsomolsk am Amur, ist eine vielfach ausgezeichnete Violinistin. Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Auftritten spielt Julia Smirnova 2019/2020 im Orchester MusicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis. Seit 2022 ist sie Gastmusikerin bei den Berliner Philharmonikern. 2022 veröffentlicht sie gemeinsam mit dem Cellisten Konstantin Manaev ihr Debüt-Album „The Songs of our Neighbours“, u.a. mit Ersteinspielungen von Aziza Sadikova und Johanna Doderer. Das Duo legt neben den klassischen Werken einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik, „die die Gefühle des Publikums anspricht“ und nicht nur einem sehr speziellen Publikum zugänglich ist. Julia Smirnova spielt eine Geige von Antonio Gragnani aus dem Jahr 1790.

Informationen: www.newclassicduo.com


Josipa Bainac

Josipa Bainac

Die in Kroatien geborene junge Sängerin studierte an der Zagreber Musikakademie und setzte ihr Studium an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst in den Meisterklassen von Charles Spencer-Smith und Claudia Visca fort. Noch während des 2017 mit Auszeichnung absolvierten Masterstudiums für Lied und Oratorium in Wien konnte sie eine Vielzahl von Preisen und Stipendien erringen, 2019 war sie mehrfache Preisträgerin des angesehenen Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbs. Josipa Bainac genießt den Ruf einer hervorragenden Interpretin zeitgenössischer Musik und Spezialistin für anspruchsvolle Uraufführungen. Solistische Engagements mit bekannten Orchestern und Solo-Recitals führen sie zurzeit durch Europa und Asien.


Konstantin Manaev

Konstantin Manaev

Der Cellist Konstantin Manaev zählt zu den vielseitigsten Instrumentalisten seines Fachs und tritt als Solist regelmäßig in ganz Europa auf. Ein künstlerischer Schwerpunkt von Konstantin Manaev sind Uraufführungen und Ersteinspielungen. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom frühesten Barock bis in die Moderne. Zeitgenössische Komponisten wie Johanna Doderer, Aziza Sadikova, Gordon Hamilton und Helmut Zapf widmen ihm ihre neuesten Werke. Eingespielt hat er sie u.a. auf dem aktuellen Album „Love Stories“ (2022) mit der Pianistin Danae Dörken sowie auf dem Album „The Songs of our Neighbours“ (2022) mit der Violinistin Julia Smirnova. Seine Einspielung von drei Cellokonzerten von Carl Philipp Emanuel Bach wurde 2015 für den International Classical Music Award nominiert und von der internationalen Presse hoch gelobt. Er spielt ein Cello von Johannes Theodorus Cuypers aus dem Jahr 1762.

Informationen: www.konstantinmanaev.com


Mladen Tarbuk

Mladen Tarbuk

Mladen Tarbuk (1962) gehört zu den vielseitigsten Komponisten und Dirigenten in seiner Generation. Seine Laufbahn hat sich gleich in Gebiet der sinfonischen Musik, sowie in Operngebiet gestreckt. Er trat in vielen europäischen Ländern, sowie in Kanada, Mexico und Vereinigten Staaten auf, dirigierend namhaften Orchestern und in bedeutenden Opernhäusern, wie z. B. Sinfonietta Cracovia, Wiener Concert-Verein Orchester, Ungarisches Rundfunksinfonieorchester, Philharmonie Krakow, Orquesta del Estado Mexico, oder in Ungarischer Staatsoper Budapest, Staatsoper Prag und Teatro Verdi Trieste. 2004-2009 war er ständiger Gast bei Deutscher Oper am Rhein.

Als Komponist hat er bisher 95 Kompositionen geschrieben, im Umfang von Kammermusik bis zu großen szenischen und sinfonischen Werken. Seine Kompositionen finden Gehör bei Festivals wie z. B. Enescu Festival Bukarest, Saxophon Weltsymposium Glasgow, Trieste Prima, Weltmusiktage Manchester, Beijing und Zagreb, Wien Modern, Gaudeamus Amsterdam, Moskauer Herbst oder Musikbiennale Zagreb.

Er ist Professor für Dirigieren, Komposition und Orchester an der Akademie für Musik in Zagreb.


WISE

WISE: Wien International Soloists Ensemble

„Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt!“ Joseph Haydn

Mit einem Vokabular, das von „historischer Aufführungspraxis“ bis „zeitgenössische Spieltechniken“ reicht, und mit einer Besetzung, die kleinstmögliche Kammermusik ebenso ermöglicht, wie orchestralen Sound, ist WISE eines der flexibelsten und aufregendsten Ensembles, das die Welthauptstadt der Musik zu bieten hat. Darüber hinaus ist es den MusikerInnen von WISE ein besonderes Anliegen, durch ihr Wirken geographische, soziale und kulturelle Grenzen zu überwinden, die interkulturelle Verständigung zu fördern und zu einer diversen und offenen Gesellschaft beizutragen.

WISE setzt sich aus MusikerInnen zusammen, die, aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt stammend, Wien zu ihrer Wahlheimat gemacht haben und 2013 zusammenfanden. Seitdem führen sie regelmäßige Konzertsaison in Wien, sowie Tourneen und Gastspiele international. Highlights sind: Tournee im April 2017 mit Arnold Schoenberg Chor unter Erwin Ortner, Ensemble in residence beim Vareš Classic Festival in Bosnien und Herzegowina, "WISE Rebel! 2020" und das neu gegründete "CRO-ArT Festival" der zeitgenössischen Musik, für das Beethoven-Jahr 2020 und die kroatische Ratspräsidentschaft der EU in Österreich. In 2022 Feiert das CRO-ArT Festival Wien sein 3. Geburtstag und verbreitet sich international.

WISE arbeitet gerne mit zeitgenössischen KomponistInnen und außergewöhnlichen KünstlerInnen zusammen, wie z. Beispiel ExilArte Zentrum, Nataša Veljković, Johanna Doderer, Meinhard Rüdenauer, Mladen Tarbuk, Andjelko Igrec, Gabriele Proy und vielen mehr. In 2022. werden sie Ihre Konzertreihe in Wiener Konzerthaus abschließen.

In den kommenden Saisons freut sich das Ensemble auf internationale Festivals und Tourneen europa- und weltweit, als auch auf die Tonträger mit den für WISE geschriebenen Werken. Gründerin und künstlerische Leiterin ist die Geigerin/Bratschistin/Dirigentin Andrea Nikolić.

Informationen: www.wisemusicwien.com


Andrea Nikolić

Andrea Nikolić

Die Geigerin und Bratschistin Andrea Nikolić ist eine der interessantesten und vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation. Als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin gefragt, sie ist auch als Pädagogin, Produzentin, Dirigentin und künstlerische Leiterin international tätig.

Geboren in Sarajevo, floh Andrea mit ihrer Familie 1993 auf Grund des Krieges in Bosnien in die kroatische Stadt Varaždin, wo sie ihren ersten Violinunterricht erhielt. Bereits 2005 begann sie ihr Instrument an der Musikakademie Zagreb zu studieren und schloss dieses Studium 2010 mit Auszeichnung ab. Weitere Studien in Graz und Wien folgten, da Andrea in Österreich ihre Wahlheimat gefunden hat. In reger internationaler Konzerttätigkeit deckt sie ein Repertoire vom Barock bis in die Gegenwart, Jazz und Weltmusik ab und spielt dabei auf historischen und modernen Instrumenten.

Ihr Engagement für die Musik unserer Zeit manifestiert sich in einer Vielzahl ihr gewidmeter Kompositionen. Sie engagiert sich leidenschaftlich für die Vermittlung von Kunst und Kultur. So begründete sie 2013 das WISE: Wien International Soloists Ensemble in Wien, als auch das VaClaF: Vareš Classic Festival – International Chamber Music Festival in Bosnien und Herzegowina, das unter ihrer künstlerischen Leitung für die Verankerung hochwertig dargebrachter künstlerischer Musik in der Region große Bedeutung bekam und zu internationalem Ruf gelangte. Ein wesentliches Anliegen ist ihr dabei, durch die Musik Weltoffenheit, Toleranz und das Interesse für Kultur und Bildung, besonders bei jungen Menschen zu fördern.

Im November 2018 ist eine Dokumentation über ihrer künstlerischen Tätigkeit unter dem Titel "Music I call Home" in der Produktion von BHRT erschienen. Im Pandemie-Jahr 2020 gründete sie ein neues Festival der zeitgenössischen Musik in Wien: Das CRO-ArT Festival, das unter ihrer Leitung dieses Jahr zum 3. Mal stattfinden wird und sich auf drei neue Länder verbreitet.

Informationen: www.andreanikolic.com


Krešimir Petar Pustički

Krešimir Petar Pustički

Krešimir Petar Pustički was born iz Zagreb in 1975. As an exceptionally talented child, from early on he discovered he had a perfect pitch. During his schooling he won the highest prizes at musical competitions (first prize in Zagreb, Dubrovnik, Sarajevo and Belgrade, as well as the Darko Lukić competition). He studied with prof. Ante Živković and as a 20-year-old graduated from the Academy of Music in Zagreb. In 2009 he obtained his Master of Arts degree.

As a successful chamber musician he often plays with his siblings in a string trio PST. From 1998 till 2008 he was a member and a principal viola player in renowned Croatian chamber orchestra, the Zagreb Soloists, where critics often singled him out. In 2011 he started playing as a part-time principal violist in Croatian Radiotelevision Symphony Orchestra.

Krešimir Petar Pustički works as an associate professor on the Academy of Music in Zagreb. He is distinguished soloist which Croatian critics find as one of the best Croatian string players. Pustički also proved himself to be a very successful recording producer, when he won Porin in 2007,2022, Croatian music award, for the best classical album. Since then he became one of the most sought recording producers for classical music in Croatia.

„Krešimir Petar Pustički is not only one of our best violists, but string players in general. His sound is beautiful and powerful, his technical skills are astonishing, as well as his musicality and thoughtfullness of music...“ V. Požgaj

„The artist achieved the unity of reproductive expression in thoughtfull and actual harmony with the score, which pointed out the quality of the young violist.“ D. Komanov

„His performance of Suite Hebraique by E. Bloch was technically absolutely perfect, up to the smallest details in numerous virtuoso passages, but he managed to stay completely relaxed which allowed him to freely enjoy in oriental flavours and ceremonial rhythms.“ B. Pofuk


Sophie Aujesky

Sophie Aujesky

Die in Retz geborene Schauspielerin Sophie Aujesky schloss ihre Ausbildung in Wien ab und trat u.a. an der Volksoper Wien, Oper Graz, am Staatstheater am Gärtnerplatz München, Theater der Jugend, Stadttheater Klagenfurt, Theater an der Wien, Sommerspiele Perchtoldsdorf uva auf. Sie arbeitete mit renommierten Regisseur*innen wie Martin Kušej, Michael Sturminger, Josef E. Köpplinger, Hilde Dalik, Laurence Boswell, Werner Sobotka, Nicole C. Weber. Derzeit spielt sie die Hauptrolle in Peter Turrinis Rozznjogd im Theater Rabenhof und ist in der ARD Serie Eldordado KaDeWe in der Regie der erfolgreichen deutschen Filmemacherin Julia von Heinz zu sehen. Das Fernsehpublikum kennt sie von ihrer Darstellung der Drogendealerin Wave im Tatort Die Amme. 2021 wurde sie mit dem Kulturpreis des Landes NÖ in der Sparte „Darstellende Kunst“ ausgezeichnet: „Sie bezieht Stellung. Gesellschaftspolitisch und feministisch. Als zeitgenössische Akteurin reibt sie sich an Entwicklungen auf, die über Kunst hinausgehen, bezieht öffentlich Haltung zu Sexismus, Homophobie, Asylsuchenden und sozialer Ungerechtigkeit. Von dieser kraftvollen, progressiven Frau werden wir noch einiges hören.“


Wassim Ibrahim

Wassim Ibrahim

Wassim Ibrahim, was born in Damascus, Syria in 1978. Ibrahim entered the Higher Institute of Music in Damascus in 2005; graduating in 2010. He completed a Master of Music degree in composition at the Music Academy of Krakow, Poland in 2015 under the direction of Prof. Józef Rychlik. in 2019 he got his PhD in Music Composition at the Music Academy of Krakow, Poland, under supervision of Prof. Wojciech Widłak. Ibrahim's professional work as a composer began in 2002, His compositions have been premiered and performed in many festivals, countries and concert halls throughout the Middle East, Europe and North America. He got a title as a Multicultural Ambassador of Krakow- Poland in the 2019.

For more information: www.wassimibrahim.net


Irena Ráček

Irena Ráček

ERDWERKE - Mit ihren Bildern möchte die Künstlerin zeigen, dass wir immer noch, seit alters her und bis zum Ende der Welt, eingebunden sind in das Werden und vergehen der Natur und daraus geistige und künstlerische Kraft schöpfen. Sie verwendet für die Herstellung ihrer Malfarben verschiedene Erden von archaischen Fundorten. 2001 erhielt sie den Würdigungspreis des Landes NÖ und 2009 den Titel Professorin.


Milan Ráček

Milan Ráček

Nach dem Einmarsch der Sowjettruppen in die Tschechoslowakei im Jahre 1968 emigrierte Milan Ráček mit seiner Frau Irena nach Österreich. Zuerst verfasste er einige Fach- und Sachbücher zum Thema Konservierung der tierischen-sowie menschlichen Körper (1974 – 1985), anschließend begann er auch belletristisch tätig zu sein. Bis zum heutigen Tag waren bei österreichischen und deutschen Verlagen zehn Romane und zwei Erzählungsbände veröffentlicht. Er beteiligte sich auch an mehreren Anthologien.
Die Thematik seiner Bücher reicht von biografischem Roman bis zur Science-Fiction. Zeitgeschichtlicher Schwerpunkt ist das 20te Jahrhundert. Auch das letzte Buch setzte sich mit der Problematik der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus ihrer Heimat. Er ist Mitglied des PEN-Clubs und der Schriftstellervereinigung PODIUM.


Maria Doderer

Maria Doderer

Seit drei Jahrzehnten lebt Maria Doderer im grünen Herzen Italiens, in Umbrien und genießt ihre Tage schreibend zwischen dem Silber von Olivenhain und Eichenwäldern. Ihr Leben von mehr als achtzig Jahren, davon ist Maria Doderer überzeugt, sei vergleichbar mit einem Fluss, der sie von seiner Quelle in Tiefen und Weiten, in klaren und auch trüben Läufen getragen habe, als eine unbeschreibliche Fülle von Leben und Erlebtem. Über ihre Erzählung „Zipressino“ sagte sie: „Die Geschichten vom Zwerg Zipressino zeigen die innere Sehnsucht wie auch Neugierde, etwas zu erobern und zu erleben fernab des Bekannten, in seinem Fall fernab des Zwergenwaldes, hinter unbekannten Meeren. Zipressino lässt sich nicht entmutigen, wenn Träume in Rauch aufgehen, oder wenn sein Streben nach Unerreichbarem mit dem Ende des Regenbogens sich einfach auflöst.“


Ensemble Burčáci

Ensemble Burčáci

Cimbálová kapela Burčáci pochází z ČR, z části jihovýchodní Moravy hraničící se Slovenskem. A jejich styl, písničky tance, dialekt, kroj je hodně podobný jeho západní části. Cimbálová kapela nese název Burčáci, což se dá přeložit do němčiny jako Sturm – mladé víno. Když před padesáti lety mladí muzikanti začínali hrávat, nikdy si nepomysleli, že název už časem nebude platit a změní se v dobře uzrálé archívní víno. Ale název platí pořád. Kapela spolupracovala s mnoho folklorními soubory v regionu, zúčastnila se s nimi mnoha zahraničních zájezdů, vystupovala i sama. Navštívili většinu evropských států, nejen na folklorních festivalech, ale na nejrůznějších společenských podnicích. Doma hrávají nejen na festivalech, ale i na kulturních akcí při Vánocích, Velikonocích, dožínkách, vinobraní, masopustu. Taky na svatbách a rodinných či firemních oslavách. Jejich předností oproti většině kapel je zpěv.

© hören:sitzendorf, alle Rechte vorbehalten.